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Start der geschlossenen Trauergruppe im Oktober

Wir bieten Trauernden  ab Oktober eine geschlossene Gruppe an.

Zwei qualifizierte Trauerbegleiterinnen laden Sie ein, um Ihnen die Möglichkeit zu geben:

• In einem geschützten Rahmen über Ihre Trauer zu sprechen
• Verständnis und Unterstützung finden
• Mit Übungen, Texten und Symbolen Anregungen zur Bewältigung zu finden
• Leid und Kummer teilen, zuhören und erzählen dürfen
• Ihrer Trauer Ausdruck geben dürfen
• Kontakt mit Gleichgesinnten

Beginn: Mittwoch, 28. Oktober 2020, 17:00 – 19:00 Uhr in den Räumen der Hospizhilfe

Weitere Termine (immer mittwochs): 11.November 2020, 25.November 2020, 9. Dezember 2020, 16. Dezember 2020, 13. Januar 2021, 27. Januar 2021, 10. Februar 2021, 24. Februar 2021, 10. März 2021

Eine Anmeldung ist erforderlich: Tel: 04731 20 50 04

Start der Erinnerungswerkstatt

Wir haben unser Angebot zur Trauerbegleitung um eine Erinnerungswerkstatt erweitert

 

In diesem Rahmen bieten wir kreative Nachmittage mit unterschiedlichen Schwerpunkten an.
Jeder Themenbereich wird von mehreren Ehrenamtlichen gestaltet, angeleitet und begleitet .
Er findet, in der Regel, in den Räumen der Hospizhilfe statt.
Den Anfang macht unser Nähkurs.
An 3 Terminen wollen wir Erinnerungsstücke aus der Lieblingskleidung Ihres verstorbenen Angehörigen gestalten. Hemd oder Bluse, Pullover oder Hose, bringen sie mit, was Ihnen am Herzen liegt.
Gemeinsam werden wir daraus etwas Neues schaffen, das Sie mitnehmen können für die Zukunft.

Termine für den Nähkurs:

22. Oktober 2020
12. November 2020
10. Dezember 2020
Zeit: jeweils 15 – 17:30 Uhr

Ort: 26954 Nordenham, Bahnhofstraße 32

Voraussetzungen: grundlegende Kenntnisse im Umgang mit einer Nähmaschine. Eine eigene Nähmaschine können Sie gerne mitbringen. Wir stellen auch, nach Rücksprache, Maschinen zur Verfügung.

Unkostenbeitrag: 30,00 Euro pro Teilnehmer für den gesamten Kurs

Bei Interesse sollten Sie sich kurzfristig anmelden, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Tel.: 04731-205004

Wir erweitern unser Beratungsangebot auf Butjadingen

Mit Unterstützung der Gemeinde Butjadingen können wir unser Beratungsangebot zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht erweitern.

Ab sofort findet man uns an jedem 1. Montag im Monat in der Zeit von 10-12 Uhr in Burhave im Rathaus zur Beratung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die persönliche Auseinandersetzung mit massiven Einschränkungen im täglichen Leben und dem nahenden Tod gilt es intensiv zu bedenken.

„Was möchte ich in dieser Situation nicht mehr und vor allem?“

„Was möchte ich für meine letzte Lebensphase bewusst noch selbst regeln?“

„Kann ich das alleine, oder wer ist mir so vertraut und bereit, nach meinen Wünschen für mich Entscheidungen zu treffen, wenn ich es selbst nicht mehr vermag?“.

Quelle Bild : NWZonline

Wir gratulieren zur Qualifizierung!

Es gibt immer wieder Anfragen. Bisher sind nur Frauen in der Begleitung tätig.

NORDENHAM. Gleich zwei Männer haben die jüngste Hospizhelfer-Ausbildung in Nordenham erfolgreich abgeschlossen. Einer überlegt noch, der andere ist fest entschlossen, mit dieser Qualifikation schon bald ehrenamtlich als Hospizbegleiter tätig zu werden.

Der Verein ist vor 21 Jahren maßgeblich von einem Mann gegründet worden: dem 2018 verstorbenen Ehrenvorsitzenden Stefan Hübsch. Im Team ehrenamtlicher Hospizbegleiterinnen fehlt bisher allerdings ein Mann.

„Es gibt immer wieder Anfragen, ob wir auch eine männliche Sterbebegleitung anbieten können. Wir brauchen also auch Männer “, sagt Vorsitzende Christine Heckmann. Die Hospizhilfe Nordenham und umzu hat zwei festangestellte Koordinatorinnen und 38 ehrenamtlich tätige Hospizbegleiterinnen. In den vergangenen Jahren leistete der Verein jährlich 40 bis 50 Begleitungen.

Die Helferinnen besuchen schwerkranke, im letzten Lebensabschnitt stehende Menschen zu Hause, in Pflegeheimen und Krankenhäusern bis zu ihrem Abschied und begleiten auch deren Angehörige. Dabei kommt es darauf an, gut zuhören zu können, ehrlich und authentisch zu bleiben und gut auf Menschen eingehen zu können.

Etwa 15 Qualifizierungskurse mit jeweils acht bis zehn Teilnehmerinnen hat der Verein in den vergangenen 21 Jahren absolviert. Mitunter waren ein oder zwei Männer dabei, aber keiner von ihnen wollte anschließend in der Sterbebegleitung aktiv werden.

Das ist bei den zwei Männern des jüngsten Kurses anders. „Ich wollte gerne ein Ehrenamt ausüben, zumal immer weniger Menschen dazu bereit sind“, sagt Markus Siegel. Der 56 Jahre alte Fachverkäufer, der aus Butjadingen nach Nordenham gezogen ist, hatte sich zunächst bei der Freiwilligenagentur „Ehrensache“ Wesermarsch gemeldet. Mit Beraterin Lea Grotjohann war er zu dem Schluss gekommen, dass eine Qualifizierung zum Hospizhelfer genau das Richtige für ihn sein könnte.

Die persönliche Wissenserweiterung durch die Kursteilnahme möchte er nun gerne weitergeben. „Sterbebegleitung ist sicher nicht einfach, aber der Tod wird irgendwann jeden betreffen.“

Bernt Aden (55) aus Rodenkirchen arbeitet seit Jahren in der Altenpflege und hat daher immer wieder erfahren, „dass Sterben zum Leben gehört.“ Auch er wollte sein Wissen erweitern und nahm an dem Kurs teil. „Eine gute innere Zufriedenheit ist für mich Grundvoraussetzung“, sagt er. Jetzt überlegt er noch, ob er als Hospizhelfer tätig wird.

Dies sind die Namen der Frauen, die erfolgreich den jüngsten Qualifizierungskurs abgeschlossen haben: Anja Böltes aus Nordenham, Gisela Dießner aus Brake, Brigitte Gerken, Claudia Müller und Marion Roth-Scheffel aus Nordenham, Heide Schneider aus Langwarden und Erika Stoltmann aus Nordenham.

Anja Böltes, 54 Jahre alte Buchhändlerin, nennt diese Beweggründe: „Aus Neugierde und weil mich stört, dass Sterben an den Rand der Gesellschaft gerückt wird.“

Gisela Dießner (68) hat Angst vor dem Sterben und vor dem Tod. Der Kurs unter Leitung der Koordinatorin Danja Kirschberger und der Diplom-Psychologin Beate Deppe hat ihr sehr viele Ängste genommen.

Erika Stoltmanns Lebensgefährte ist vor einem Jahr verstorben. Die heute 68-Jährige hatte ihn gepflegt. „Ich möchte anderen Menschen weitergeben, was uns als Hilfe entgegengebracht worden ist.“ Die Hospizhilfe Nordenham und umzu wird ihren nächsten Qualifizierungskurs im Januar nächsten Jahres starten. Er läuft über vier Monate, umfasst etwa 90 Stunden. Anfragen und Anmeldungen sind schon jetzt möglich unter  04731/205004. Vereinsvorsitzende Christine Heckmann ermutigt: „Es ist ein Schatz, Sterbende begleiten zu dürfen.“

(Quelle: NWZ/Lohe)

Abschied und Neuanfang

Die 1. Vorsitzende Christine Heckmann (2.v.r.) verabschiedete unsere Koordinatorin Birgitt Heckenberg ( (links ) in den Ruhestand und begrüßte Birgit Beerhorst (rechts) als neue Koordinatorin . Sie wird ab jetzt gemeinsam mit Danja Kirschberger (2.v.l.)) das Koordinatorinnen-Team bilden.