Kategorie Archiv: Allgemein

Vorstandswechsel bei der Hospizhilfe – ein großer Dank an Christine Heckmann

Ämter- und Schlüsselübergabe nach 23 Jahren Vorstandsarbeit

Christine Heckmann hat die Hospizbewegung in Nordenham von an Anfang an begleitet.

Als Gründungsmitglied war Christine Heckmann 1998 dabei, als der Grundstein der Hospizhilfe gelegt wurde. In den folgenden 23 Jahren hat sie nicht nur viele Sachthemen  und Initiativen rund um den hospizlichen Gedanken, sondern auch Menschen bewegt, sich ebenfalls zu interessieren und zu engagieren.

Ihrem Einsatz ist es maßgeblich mit zu verdanken, dass die Hospizhilfe Nordenham und umzu e.V mit vielen ehrenamtlichen Unterstützern und zwei Koordinatorinnen in einem breitgefächerten Angebot  für Menschen da sein kann, die von Tod und Trauer betroffen sind.

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung in den Räumen der Hospizhilfe gab sie ihr Amt als 1. Vorsitzende ab. Mit einer nicht nur symbolischen Schlüsselübergabe wechselte der Vorsitz nach der entsprechenden Wahl an Kirsten Malle.

Die weiteren Vorstandsmitglieder, Karin Miosga (2. Vorsitzende), Brigitte Sitnikow (Kassenführerin) und Claudia Peplau (Schriftführerin), stellten sich zur Wiederwahl und wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung bedankten sich alle bei Christine Heckmann mit vielen anerkennenden Worten und einer Bank, die für die nun dazugewonnene Freizeit und Entspannung dienen kann.

(Bild v.l.n.r.: Kirsten Malle, Karin Miosga, Claudia Peplau, Christine Heckmann – es fehlt Brigitte Sitnikow)

Ganz ohne Worte wird aus Trauer neue Kraft

Ausverkauft war am Freitagabend das Figurentheater der ganz besonderer Art im Güterschuppen an der Müllerstraße. Dabei handelte es sich keineswegs um leichten und unterhaltsamen Stoff. Die Nordenhamer Hospizhilfe hatte anlässlich des Welthospiztages am Sonnabend die Puppenspielerin Sonja Lenneke eingeladen. Die Rheinländerin zeigte im Güterschuppen die Inszenierung ihres Figurentheaters mit dem Titel „Über die Trauer hinaus“, in dem es um Sterben, Tod und Trauer geht.

„Wir versuchen, in jedem Jahr am Welthospiztag etwas Besonders zu machen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende Karin Miosga vor der Aufführung. „Eigentlich sollte Sonja Lenneke schon im Herbst 2020 nach Nordenham kommen, doch wegen Corona mussten wir den Termin verschieben.“

Rund fünfzig Minuten dauerte die wortlose Inszenierung, die sowohl für Erwachsene als auch für Mädchen und Jungen ab dem Kindergartenalter gedacht ist. Die Geschichte, die an vielen Stellen verschiedenste Interpretationsmöglichkeiten erlaubt, will Familien Mut machen, sich gemeinsam mit dem Thema Trauer auseinanderzusetzen. Den Dialog mit den Nordenhamer Zuschauern suchte am Freitag auch Sonja Lenneke. Nach der Aufführung fand ein Publikumsgespräch statt, in dessen Rahmen verschiedene Aspekte und Deutungsmöglichkeiten ausgetauscht wurden.

Fünf Jahre hat die Vorbereitung dieses Stückes in Anspruch genommen. Konzipiert wurde das berührende Puppenspiel gemeinsam mit einer Trauerbegleiterin und einem Theaterregisseur. Die Figuren kommunizieren ausschließlich nonverbal mittels Gesten, Berührungen, wenigen Lauten und durch ihre Körpersprache. Gerade durch die intensive Stille entsteht der Raum, der nötig ist, um sich der Tiefe des Themas zu stellen. Am Ende zeigen die Figuren einen möglichen Weg, um die Trauer in Kraft zu verwandeln und um mit schönen Erinnerungen im Reisegepäck neue Wege zu bestreiten.

 

(Quelle:NWZ-Online/Ulrike Krebs)

760,00€ für die Hospizhilfe

Die Marktgruppe Rodenkirchen hat uns mit 760,00 € bedacht, die uns von Matthias Naß übergeben wurden.

Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende und bedanken uns herzlich!

Auf dem Bild (v.l.n.r.:) Koordinatorin Danja Kirschberger, Matthias Naß, 1. Vorsitzende Christine Heckmann

(Bild: Melanie Naß)

Jetzt auch Sprechstunden im Rathaus in Rodenkirchen

Am 1.Oktober ist die Hospizhilfe Nordenham und umzu e.V erstmalig im Rathaus Rodenkirchen mit einer Sprechstunde aktiv.

In der Zeit von 9 Uhr -11 Uhr wird Birgit Beerhorst, eine der beiden Koordinatorinnen, im Rathaus anzutreffen sein und beratend tätig werden zu den Themen Patientenverfügung und Vorsorge.

Auch zu den Themen Sterbe-, und Trauerbegleitung wird umfassen beraten.

 

Karten für die Figurentheater-Aufführung anlässlich des Welthospiztages ab jetzt erhältlich

Anlässlich des Welthospiztages führt das Figurentheater “hand und raum” am 08.10.21 um 19:00 im Theater Fatale das Stück “über die Trauer hinaus” auf.

Karten sind ab sofort im Büro der Hospizhilfe erhältlich:Kontakt

Zwei Menschen auf dem Weg der Trauer. Halt suchend, dem Sturm der Gefühle ausgeliefert. Zwischen Festhalten und Loslassen gelingt nach und nach der Abschied, gemeinsam und jedem auf seine Weise. Trauer wandelt sich in Kraft, beide wagen neue Schritte zurück in das Leben. Zwei Menschen auf
dem Weg – im Gepäck Erinnerungen. Ohne Worte, nur über die Handlung der Figuren, werden Beziehung und Entwicklung sichtbar, werden Stimmungen erzählt. Die Inszenierung stellt sich der Tiefe des Themas und weicht auch dem Schmerz nicht aus. Es entsteht Raum, sich mit den Themen Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Die ernsthafte aber unkomplizierte Art der Inszenierung ermöglicht Kindern und Erwachsenen hierzu gleichermaßen Zugang. Als Familienstück konzipiert, ist es auch für Kinder ab 5 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen geeignet.
Figurentheater-Aufführung anlässlich des Welthospiztages

Weiterbildung für ehrenamtliche Hospizbegleitung in Akupressur

Nach langer Pause konnte endlich wieder eine Weiterbildung stattfinden, die uns hilft, anderen zu helfen.

Ein ganzes Wochenende ging es um Meridiane, Energie, ganzheitliche Sichtweisen, Erleichterung bei allgemeinen Befindlichkeitsstörungen, Methoden und Bewegungsabläufe, synchronisierte Atmung, Kommunikation und Selbstschutz.

Erfolgreicher Abschluss der Zertifizierung zur Hospizbgeleitung

10 Wochen lang trafen sich( im Bild von links nach rechts  Raoul Krippner, Jennifer Stöcker, Hanna Gebken, Christian Babatz, Heidi Bremer und Jana Bens ( nicht auf dem Bild)) jeden Dienstag ab 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Hospizhilfe Nordenham und umzu e.V.

Dort wurden sie im Wechsel von den 2 Koordinatorinnen Danja Kirschberger und Birgit Beerhorst und der Pflegewirtin und Supervisorin Heike Willems geschult. Schulungsthemen waren unter anderem das Anliegen der Hospizbewegung, Umgang mit Sterben und Tod, Kommunikation, unterstützende Maßnahmen in der letzten Lebensphase. Sie lernten viel über ihre eigene Helferpersönlichkeit und ihren Selbstschutz. An einem Abend übernahm ein Pastor das Thema Spiritualität und danach war erstmalig Mark Carstens zu Gast und stellte seinen Verein Lebenswunsch e.V. vor. Die Qualifizierungsmaßnahme wurde mit einem Besuch beim Bestatter beendet, und im Nachgang werden wir die Teilnehmer nochmal einladen um ein stationäres Hospiz zu besuchen, was aufgrund von Corona verschoben werden musste.

Mit diesem Schulung und dem Zertifikat sind die Teilnehmer gut gerüstet um als Hospizbegleiter in einer Einrichtung oder in einem ambulanten Hospizdienst Sterbende und ihre Angehörigen begleiten zu können. Einige der Teilnehmer haben sich schon während des Kurses entschieden unsere Hospizhilfe ehrenamtlich zu unterstützen. In der Hospizhilfe Nordenham und umzu können sie sich neben der Begleitung Sterbender auch weiter schulen lassen um dann in der Trauerbegleitung zu unterstützen oder in dem Projekt „ Hospiz macht Schule“ in den Grundschulen aktiv zu werden.

Unsere Angebote

Der nächste Qualifizierungskurs wird für  Anfang des kommenden Jahres  geplant. Anmeldungen gerne unter 04731-205004 oder per Mail an hospizhilfenordenham@gmx.net